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Greenwashing ist ein Begriff, der die Praxis beschreibt, bei der Unternehmen ihre Produkte, Dienstleistungen oder ihr Image als umweltfreundlicher darstellen, als sie tatsächlich sind.

Greenwashing kann auf unterschiedliche Art und Weise passieren. Was es allerdings immer ist: Kunden- und vielleicht sogar Mitarbeitertäuschung. Greenwashing ist meist vorsätzlich, sprich, die Verantwortlichen im Unternehmen sind sich der Echtheit der getätigten Aussagen bewusst bzw. wird damit bewusst gespielt.

  1. Minimaler Umweltschutz oder nicht vorhandener Umweltvorteil werden so aufgeblasen, um von den umweltschädlichen Handlungen abzulenken.
  2. Falsche oder irreführenden Aussagen über die Umweltleistungen der Produkte oder Dienstleistungen werden getroffen.
  3. Es werden Symbole und Logos die an Umweltschutz erinnern in der Kommunikation verwendet.

Greenwashing kann allerdings auch unabsichtlich passieren, wenn die Verantwortlichen aufgrund mangelnder Kenntnisse oder falscher Informationen z.B. aus der Lieferketten oder von dritten Parteien Aussagen tätigen.

In einem Nachhaltigkeitsbericht werden die Nachhaltigkeitsleistungen eines Unternehmens oder einer Organisation belegt, dargestellt und veröffentlicht.

Um einen Nachhaltigkeitsbericht zu erstellen, kann man folgende Schritte beachten:

Ziele und Zielgruppe definieren: Zunächst sollten die Ziele und Zielgruppe des Berichts definiert werden. Dies hilft dabei, sicherzustellen, dass der Bericht relevante Informationen enthält und dass er von der richtigen Zielgruppe gelesen wird.


Daten sammeln: Relevante Daten und Informationen über die Nachhaltigkeitsleistungen des Unternehmens sollten gesammelt werden. Dazu gehören beispielsweise Informationen über den Energieverbrauch, den CO2-Ausstoß, den Wasserverbrauch, die Abfallentsorgung und die sozialen Verantwortungen des Unternehmens (Corporate Social Responsibility kurz CSR).

Analyse durchführen: Eine Analyse der gesammelten Daten hilft dabei, die Nachhaltigkeitsleistungen des Unternehmens zu bewerten. Dies kann auch durch einen Vergleich mit Branchendurchschnitt oder Benchmarks erfolgen und eine genau Einschätzung der aktuellen Situation zu bekommen.

Bericht erstellen: Der Nachhaltigkeitsbericht soll die gesammelten Daten und die Ergebnisse der Analyse präsentieren. Die Nachhaltigkeitsleistungen des Unternehmens werden dargestellt und ein Überblick über die wichtigsten Erfolge und Herausforderungen unterbaut die Nachhaltigkeitsstrategie und setzt Maßstäbe.

Kommunizieren und Veröffentlichen: Ein guter Nachhaltigkeitsbericht ist ein Bericht der auch von den relevanten Zielgruppen (z.B. Investoren, Kund:innen, Regulierungsbehörden, Mitarbeiter:innen) gelesen und noch wichtiger – auch verstanden wird.

Die Rahmenbedingungen für einen guten Nachhaltigkeitbericht sind Transparenz, Ehrlichkeit und Glaubwürdigkeit. Der Nachhaltigkeitsbericht ist KEINE Hochglanz-Broschüre aus der Marketingabteilung und auch KEINE Hochglanz-Broschüre für das Employer Branding. Ein ehrlicher Nachhaltigkeitsbericht hat allerdings die Strahlkraft, um sich positiv auf das Image und die Sympathiepunkte des Unternehmens auszuwirken. Auch wird eine nachhaltige Ausrichtung immer wichtiger für Fachkräfte und potentielle Bewerber:innen.

Internationale und nationale Standards und Richtlinien helfen dabei den Bericht zu strukturieren und Leitplanken zu setzen. Wir arbeiten bei unserer Berichterstattung mit dem internationalen Standard GRI (Global Reporting Initiative) und dem nationalen Standard DNK (Deutscher Nachhaltigkeitskodex).